Der Mena-Talk

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Der unabhängige Nahost Think-Tank

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00:00:00: Mina-Watch, der unabhängige Nahost-Think

00:00:22: Tank.

00:00:34: Wochen und Monaten häufiger mit einem Schwerpunkt die Situation nach der iranisch-kurdischen Opposition und ihren Hoffnung besprochen.

00:00:45: Da hat sich wenig Positives in den letzten Wochen getan, eher

00:00:51: Gegenteil.".

00:00:53: Auch während des Waffenstillstandes, oder der sogenannten Waffenstilstandes kommt es immer wieder zu Angriffen.

00:00:59: Hauptstellung iranisch-kurdischer Parteien und Milizen in irakisch Kurdistan deren Situation sich verschlechtert hat.

00:01:08: Schwieriger geworden ist aufgrund des enormen äußeren Druckes, der gleich in der ersten Kriegswoche entstanden ist als irgendjemand in den USA an die Medien durchgestochen hat das iranisch-kurdische Milizen kurz davor stünden in den Iran einzumarschieren, um dort gegen die Armee, die Revolutionsgradisten und die Basijinilizen zu kämpfen.

00:01:37: Diese Information war nicht nur falsch sondern verheerend.

00:01:41: es gab in der Tat Vorbereitung in Monaten zuvor seitens verschiedener iranischen kurdischer Parteien und ihrer bewaffneten Milizen einen möglichen Krieg auszunutzen, um asymmetrisch vor allen Dingen ein Aufstand oder Massenprotest auf der iranischen Seite zu unterstützen.

00:02:06: Dort zu versuchen Gelände zu gewinnen so ein Sturz des Regimes voranzutreiben oder zumindestens dafür zu sorgen das ähnlich wie es dann im Iran befreite Gebiete gibt.

00:02:23: Das Ganze ist Klangestin vorbereitet worden jenseits der Öffentlichkeit natürlich, das haben alle asymmetrischen Konflikte und Kriege so an sich.

00:02:37: Und als das plötzlich dann drei Tage nach Beginn der Angriffe Anfang März plötzlich überall verhandelt wurde In amerikanischen Medien, israelischen Medien und europäischen Medien, die Türkei reagierte, das iranische Regime reagierte.

00:02:55: Die irakische Regierung reagierte – und natürlich auch die irakisch-kurdische Regierung – war im Prinzip schon klar, dass diese Pläne gescheitert sind und unter den gegebenen Bedingungen so nicht möglich sind Auch wenn damals noch vor allem israelische Luftwaffe, wir hatten darüber gesprochen.

00:03:15: Sehr gezielt Angriffe geflogen hat auf Grenzposten, Auf Einrichtungen der Revolutionsgaden in den großen akutischen Städten im Iran und vieles dafür sprach dass es da entsprechende Abmachung gegeben hat.

00:03:33: passiert ist in den letzten Wochen de facto ich muss sagen leider nichts.

00:03:39: Die Frustration ist sehr groß und inzwischen haben die iranisch-kurtischen Parteien, die sich vor dem Krieg noch zu einem Bündnis zusammengeschlossen hat auf unterschiedliche Art und Weise signalisiert dass sie in diesem Krieg neutral sind.

00:03:56: Zu keiner Kriegspartei gehören und als auch keine kurze der mittelfristigen Pläne zu irgendwelchen bewaffneten Aktionen kommen gibt.

00:04:08: Also kann man in Prinzip zusammenfassen, diese iranisch-kurdischen Parteien sind hängelassen worden.

00:04:17: Haben einen relativ hohen Preis dafür zahlen müssen durch Drohnenangriffe und Raketenangriffen auf ihre Basen bei denen auch mehrere Kämpferinnen und Kämpfe zu Tode gekommen sind und die Hoffnung auf baldige Veränderungen im Iran sind erstmal auf Eis gelegt.

00:04:43: Besonders unfärber ist, was Anfang der letzten Woche passierte als der US-Präsident Donald Trump dessen wenn es denn eine Gab Strategie im Iran so ganz offensichtlich nicht aufgegangen ist öffentlich erklärte Man habe eigentlich die iranische Zivilbevölkerung bewaffnen wollen, denn ohne Waffen können sie ja gegen so ein Regime nicht kämpfen.

00:05:09: Völlige Quatsch-Aussage.

00:05:10: wie sollen Zivilisten, die unausgebildet sind mit Waffen gegen Basijimilizen oder Revolutionskartisten kämpfen können?

00:05:18: Also man habe die Bewaffnung wollen aber diese Waffen seien in den Händen der Kurden gelandet, die sie nicht weitergegeben haben.

00:05:29: Das heißt oft eine Art von Angriff auf diese iranisch-kurdischen Parteien und Milizen ganz so als hätte es irgendein Plan gegeben über Sie sozusagen massenhaft gewähre Pistolen keine Ahnung an die iranische Bevölkerung zu verteilen und ihre Aufgabe nicht erfüllt.

00:05:52: das ist Quatsch Ganz offensichtlicher Quatsch, aber natürlich auch eine Beleidigung.

00:06:01: Nachdem man ganz offensichtlich schon trotz gewisser Planung im Vorfeld die Idee mittels bewaffnlicher Gruppierungen der Nationalitäten an den Grenzen des Iran also vor allen Dingen in Kurdistan, aber auch in Baluchistan und Housistan einer Art von zweiter Front zu eröffnen feingelassen worden ist und in einer Artenweise feingelaßen worden ist, das darf vor allen Dingen diese iranisch-kurdischen Parteien und Milizen den Preis bezahlen müssen.

00:06:37: Dann Wochen später mit solchen Anschuldigungen zu kommen, ist hochgradig perfide und entsprechend so auch aufgenommen worden.

00:06:49: und interessant in diesem ganzen Erklärung und dem Wirr war, dass Statements aus Washington zum Iran-Krieg ausmacht ist nun das kurze Zeit später anonym hochrangige US Militärs erklärt haben gegenüber der der Kurdischen im Kurdischen Medium Rudau.

00:07:19: dass diese Anschuldigungen des Präsidenten völlig falsch sein, dass man nie Waffen an die iranische Bevölkerung versucht habe zu verteilen.

00:07:32: Dass diese Waffen wenn es sie denn gäbe weiterhin in irgendwelchen Lagern im Nahen Osten sich befändigen und die Kurden in all dem keine Rolle spielen.

00:07:45: Und das zeigt deutlich, mit welcher Leichtfertigkeit da Washington über diese iranisch-kurdische Opposition spricht und vor allen Dingen Präsident Trump.

00:07:57: Denn solche Vorwürfe bleiben ja hängen – das war ein offizielle Erklärung von ihm!

00:08:04: die auch in den großen Medien so komportiert worden sind.

00:08:10: Und natürlich bei Leuten, die sich in der Region weniger auskennen.

00:08:14: jetzt also den Eindruck hinterlässt das sozusagen diese kurdischen Parteien und Milizen schuld daran sein dass es im Iran nicht zu dem gewünschten Massenaufständen oder gar zum Regime Change gekommen sei was in doppelter Hinsicht falsch ist.

00:08:34: Denn wenn es eine halbwegs durchdachte Strategie gegeben hätte, mit dem Ziel das iranische Regime von innen zu schwächen und unter Umständen zu stürzen.

00:08:50: Dann wären die kurdischen Gruppierung und ihre Milizen ein ganz, ganz wichtiger Standteil dieser Strategie gewesen.

00:09:00: aber ganz offensichtlich hat man sich sehr früh während des Krieges geeinigt oder entschieden, dass man diese Strategie nicht weiter verfolgt.

00:09:10: Also das, was man nicht versucht innerhalb des Iranes gerade den gebürgigen Grenzgebieten die eben von mehrheitlich nicht persischen Bevölkerungsgruppen bewohnt sind, die eine lange Oppositionsgeschichte auch haben und eben wenn auch leicht bewaffnete Kräfte immer noch verfolgen, dass man also über diese Grenzgebiete versucht das Regimentäran zu destabilisieren, zu schwächen oder gar zu stürzen.

00:09:43: Davon ist ja auch seit langen überhaupt keine Rede mehr.

00:09:47: ersten Tag des Krieges äußerte sich Trump relativ deutlich in Richtung eines Regime Changes.

00:09:56: Inzwischen wird das iranische Regime als Verhandlungs- oder was von dem iranischen Regime heute übrig ist, oder neu in Führungspositionen aufgestiegen.

00:10:06: Es wird eindeutig als ein Verhandlungspartner bezeichnet und auch man geht mit ihm wie mit einem eben Verhandlumpfpartner um und nicht mit einem Regime das gestürzt werden soll oder muss damit die Ursachen die ja auch zu diesem Krieg geführt haben, beseitigt werden.

00:10:29: Und eigentlich war man sich ja einig dass nicht Langstrecken Raketen und Uran das wirkliche Problem ist sondern das Regime das diese Waffen einsetzt oder einsetzen will und eben auch über die religios ideologischen Hintergrund und Überzeugung verfügt, solche Krieger auf Kosten der eigenen Bevölkerung zu führen.

00:10:56: Notfalls über Monate zu führen im Kaufzunehmen das Wirtschaft weiter zerfällt, dass Menschen leiden, das Lebenssituationen des Groh der Bevölkerung sich extrem verschlechtert.

00:11:09: Das alles nimmt dieses Regime einen Kauf um eben nicht als Vernierer aus diesem Konflikt hinaus zu gehen.

00:11:18: Und genau dieses Regime ist jetzt letztlich eben Ansprechpartner und man verhandelt, man tauscht Noten aus und von den ehemaligen Zielen es zu stürzen und durch ein anderes System, ein demokratisches System von dem keine solche Gefahr ausgeht zu ersetzen, ist man Meilenwald entfernt und deshalb braucht man momentan Auch nicht mehr Akteure eben wie kurdische Parteien und Milizen, die nur bereit gewesen wären oder bereit sind große Risiken einzugehen.

00:11:55: Wenn klar ist dass das Ziel eben ein Ende der islamischen Republik ist und nicht nur eine Schwächung des Regimes um dann in einer besseren Verhandlungsposition zu stehen Es ist eine Sache irgendwie so etwas anfangs zu planen und da nicht umzusetzen.

00:12:18: Es ist eine andere Sache, wenn man ganz offensichtlich sich selber völlig verschätzt hat und jetzt in einer sehr unkomfortablen Lage befindet wie das die US-Regierung tut dann plötzlich den kurdischen Parteien und Milizen auch noch die Schuld zu geben oder sie in solche Vorwürfe zu machen, die eben völlig haltlos sind.

00:12:45: Was nur einmal mehr zeigt wie wenig die letztlich in diesem ganzen Kalkül auch je eine eine wirkliche Rolle gespielt haben.

00:12:58: Und natürlich wird man auch seitens der der kurdischen Oppositionsparteien seine Schlüsse aus solchen Leichtfertigung, Äußerungen ziehen und sollte es eines Tages zu einer neuen Ausgangslage kommen sich sehr, sehr genau überlegen ob man mit diesem USA in irgendeiner Weise kooperieren will oder sich auf deren Ja, Verlautbarung noch verlässt.

00:13:29: Soweit erstmal ganz herzlichen Dank und noch einen schönen

00:13:50: Abend!

Über diesen Podcast

Im Mena-Talk sprechen Persönlichkeiten aus Medien und Politik, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft über politische und gesellschaftliche Themen, die das Team von Mena-Watch bewegen. Der Themenbogen ist weiter gespannt als bei den Analysen auf der Website des Thinktanks.

Eine Produktion von Mena-Watch. Der unabhängige Nahost-Thinktank veröffentlicht täglich Nachrichten sowie Analysen und Kommentare renommierter Experten und Autoren zu aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und Nordafrika. Ein Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die inhaltliche Substanz und Faktentreue jeder einzelnen Veröffentlichung. Mehr auf www.mena-watch.com.

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