Syrien unter al-Sharaa: »Die Armee muss dem Land dienen, nicht einer radikalen Ideologie«
Im MENA-Talk mit Jasmin Arémi spricht der israelische Oberstleutnant der Reserve und Syrien-Analyst Eyal Dror über die neue Führung unter Ahmed al-Sharaa, die Bedrohung religiöser und ethnischer Minderheiten und weshalb den politischen Versprechungen aus Damaskus nicht allzu bereitwillig Glauben zu schenken ist.
Mit dem Sturz des syrischen Machthabers Bashar al-Assad endet eine jahrzehntelange Diktatur. Für die syrische Bevölkerung eröffnet sich damit die historische Möglichkeit eines politischen Neuanfangs. Ob aus dem Ende der alten Herrschaft bereits der Beginn einer verheißungsvolleren Zukunft folgt, ist eine andere Frage. Der israelische Oberstleutnant der Reserve Eyal Dror jedenfalls warnt davor, die Hoffnungen auf ein friedlicheres Syrien vorschnell mit der politischen Wirklichkeit zu verwechseln.
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