Der unabhängige Nahost Think-Tank
00:00:00: Mina Watch, der unabhängige Nahost-Think
00:00:04: Tank.
00:00:09: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Mina Talk!
00:00:12: Mein Name ist Yasmin Arimi ich bin Journalistin bei Mina Watch und unser heutiger Gast ist Jörg Rensmann.
00:00:18: er ist Politikwissenschaftler und der Leiter der Recherche und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen Kurz Rias.
00:00:27: Er beschäftigt sich seit vielen Jahren in der Antisemitismusforschung, berät Politik, Zivilgesellschaft und entwickelt auch Bildungs- und Aufklärungsangebote gegen Antisemitism.
00:00:38: Lieber Herr Rensmann, schön dass Sie da sind.
00:00:42: Sehr gerne!
00:00:42: Hallo?
00:00:43: Hallo.
00:00:45: Herr Renzmann, Rias.
00:00:46: NRW hat den Jahresbericht für twenty-fünfundzwanzig vorgelegt.
00:00:51: Es gibt eintausend eine unter zweit dokumentierte antisemitische Vorfälle.
00:00:55: Das ist ein Höchststand.
00:00:58: Was ist denn für Sie die zentrale Botschaft dieses aktuellen Berichts?
00:01:02: Es ist so, dass wir einfach keinerlei Entwarnung geben können.
00:01:05: Die Anzahl antisemitischer Vorfälle bleibt in unserem Jahr bevölkerungsreichsten Bundesland ganzjährig leider auf einem sehr hohen Niveau.
00:01:15: In Nordrhein-Westfalen vergeht – so müssen sich das vorstellen – statistisch gesehen kein Tag an dem es nicht zu drei antisemitischen Vorfällen kommt.
00:01:23: Antisemitismus also nach wie vor eine akute Bedrohung für Jüdinnen und Juden sowie die Demokratie in der Bundesrepublik.
00:01:32: Dr.
00:01:32: Mathut, die Direktorin der alten Synagoge bei uns in Essen hat in ihrem Vorwort für unseren Bericht formuliert – Zitat «nach dem Massenexodus französischer Jüdin und Judend der letzten Jahrzehnte stellt sich die Frage wird es in Deutschland genauso kommen wird?
00:01:48: Was vertrauensvoll begann ein Gastspielwerden-Zitat Ende.».
00:01:53: Und das ist die zentrale Frage, die unser Bericht nahe liegt.
00:01:57: Was bedeutet denn der Anstieg und was sagt vor allen Dingen dieser Anstiege auch über die Lage Nordrhein-Westfalen ganz explizit
00:02:04: aus?
00:02:05: Seit Jahren ist Antisemitismus in Nordrheimwestfalen ein wachsendes gerade nicht absacktes Phänomen.
00:02:11: wir beobachten das auch nicht erst seit dem siebten Oktober zwanzig dreiundzwanzig seit dem Tag des genozidalen Angriffs Eine Vernichtungsantisemitischen Terrororganisation auf Israel also.
00:02:24: Seitdem aber fungiert die Projektionsfläche Israel als eine durchgängige Gelegenheit sich antisemitisch zu äußern?
00:02:32: Der arabisch- israelische oder palästinensisch-israelisch Konflikt ist dabei die Gelegenkeit, Antisemitismus offen oder kudiert zu äussern.
00:02:42: Der Konflik des nicht Ursache oder Grund für antisemitische Ressentiments oder teils auch schon geschlossene Weltbilder Sondern liefert den Anlass.
00:02:51: Wir hatten schon eindeutig antisemitisch motivierte Äußerungen und Rechtfertigung antisemitischen Terrors am Tag des siebten Oktober selbst, also vor Maßnahmen der IDF im Gaserstreifen.
00:03:05: Rias Ennavi dokumentiert ja seit zweitausendzwanzig antisemitische Vorfälle.
00:03:09: damals waren es im Schnitt ungefähr fünf Vorfelle pro Woche was auch nicht wenig ist.
00:03:15: Aber wenn wir uns die Entwicklungslinien dazu mal näher anschauen, seit Beginn ihrer Arbeit was würden Sie da sagen?
00:03:21: Ja wie gesagt es sind heute wie gerade gesagt drei Vorfälle am Tag und da ist das Dunkelfeld, das sogenannte Dunkelfelt noch gar nicht mitgerechnet.
00:03:29: Das heißt sicher bleibt vieles im Verborgenen weil die Menschen oft aus Scham schweigen.
00:03:34: insgesamt sehen wir vor allem mit Sorge dass sich Motive des E-Sail bezogenen Antisemitismus mit denen eines Postshoher Antisemitism, das heißt ein Antisemitismus der sich aus der Leugnung oder Banalisierung der Präzidentslosigkeit der Shoah speist wechselseitig durchdringen.
00:03:54: Das wiederum sollte wichtige Rückschlüsse für Bildungsformate zulassen wenn sie über Entwicklungslinien sprechen.
00:04:01: Die Erinnerungsabwehr und die Gleichsetzung Israels mit dem Nationalsozialismus sind zentrale Motive der Delegitimierung des israelischen Staates.
00:04:10: Die Bedeutung eines wehrhaften israelischem Staates als Schutzraum für Juden und Juden, als eine der Konsequenzen aus der Shoah wäre zu vermitteln wie das übrigens auch der Bundesbeauftragte gegen Antisemitismus Dr.
00:04:22: Felix Klein bei einer zentralen Gedenkveranstaltung mit mir am siebenundzwanzigsten Januar in Dortmund gefordert hat.
00:04:30: Wir aus Nordrhein-Westfalen dokumentiert im Jahr zwanzig fünfundzwanzig mehr Vorfälle, die gewaltvoller bedrohlicher und enthemmter waren.
00:04:40: Und dazu gehören leider auch die Tatsache dass wir solche Vorfällen gerade auch an Bildungseinrichtungen feststellen müssen – auch im Jahre zwanzichfünfundzwanziger.
00:04:49: Die Bildungseinrichtung gehören damit zu den von uns in Nordrheim Westfalen am häufigsten dokumentierten Tatorten.
00:04:55: Darunter sind Grundschulen weiterführende Schulen und Hochschulen.
00:04:59: Sie haben ja gerade schon gesagt, dass die Angriffe gewalttätiger und bedrohlicher sind.
00:05:04: Woran wird es genau festgemacht?
00:05:05: Also woran kann man das konkret erklären und festmachen?
00:05:09: Ein bedeutender Anteil dieser eben von initiierten motivierten Angriffs erfolgte – und das ist sehr wichtig zu wissen – gerade im öffentlichen Raum gegen Teilnehmerinnen und Teilnehmer israel-solidarischer oder antisemitismuskritischer Mannwachen am Rande der Demonstrationen, Kundgebungen oder Vorträgen.
00:05:28: Im Oktober, um Ihnen ein konkretes Beispiel zu nennen wurde ein Fotosjournalist von einem Kundgebungsteilnehmer einer israelfeindlichen Kundgebungen angegriffen.
00:05:39: Der Täter beleidigte den Fotografen antisemitisch und schlug ihm anschließend gegen die Schleven.
00:05:44: Er betroffen erhält eine Gehirnerschütterung und eine Hüftprällung.
00:05:48: Der Angriff wurde von einem Polizeibeamten beobachtet der Hilfe leistete Anzeige, auch das Wichtig in diesem Kontext wegen Körperverletzung und Volksverhetzung wurde erstattet.
00:05:58: In zwölf der von uns dokumentierten Fällen wurden Betroffene auf offener Straße angegriffen.
00:06:04: Sechs dieser Angriffe registrierte Rias NIVN Bildungseinrichtungen davon jeweils zwei an Grundschulen weiterführende Schulen und Hochschulen.
00:06:12: Und besonders wichtig, in fünf Fällen worden betroffen im öffentlichen Personennahverkehr angegriffenen jeweils drei im privaten Wohnumfeld und in öffentlichen Grünanlagen.
00:06:24: Antisemitismus tritt ja bedeutend enthämter auf, weil es das hier letzten Jahre oder beziehungsweise vor dem siebten Oktober passiert ist.
00:06:33: kann man da schon von einer Normalisierung sprechen dass man sich auch immer mehr traut einfach nicht antisemitisch zu äußern?
00:06:40: Ich würde sagen Sie haben es angedeutet.
00:06:43: wie gesagt es tritt enthämmter auf und ich würde eindeutig Ja eindeutig ja von einer Normalisierung sprechen.
00:06:52: Davon geht auch die internationale Antisemitismusforschung aus, nach dem genuzidalen Terrorangriff der Hamas vom siebten Oktober zwanzig dreiundzwanzig wurde der Judenhass zu einer normalisierten Realität.
00:07:04: Auch der Zentralrat der Juden in Deutschland spricht in seinem jüngst veröffentlichten Lagebild der jüdischen Gemeinden in Deutschland zwanzzig sechsundzwanzeig das ist jetzt noch nicht so lange her.
00:07:14: diese Publikation Indem die Sicherheitslage und das Sicherheitsempfinden der jüdischen Gemeinden abgefragt und ausgewertet werden von einer neuen Normalität und einer Normalisierung der Bedrohung.
00:07:27: Wissen Sie, Antisemitismus war im Postschor.
00:07:29: Deutschland und zwar weder die Bundesrepublik betreffend noch die DDR je komplett verschwunden.
00:07:36: Und unter anderem das Buch Terror gegen Juden von Ronin Stein dokumentiert ist sehr eindeutig.
00:07:43: Das sollten wir erkennen dass der Antisemitism heute vor allem im Gewand des Anti-Zionismus oder Israel bezogenen Antisemitismus besonders gefährlich auftritt.
00:07:53: Hier wird das Unsagbare, dass Ausleben von Antisemitism gleichsam erlaubt.
00:07:58: die zeitgemäße gesellschaftliche eher tolerierte Form anti jüdischen Hasses ist eben der israelbezogene und ich möchte sagen das wissen wir aber es gehört auch manchmal betont Ein Angriff auf eine Synagoge ist genuin antisemitisch, auch wenn er mit angeblich politischen Motiven rationalisiert wird.
00:08:19: Sie sind ja auch im engen Austausch mit der jüdischen Gemeinde und den jüdlichen Menschen in NRW.
00:08:26: Was bedeutet das denn konkret für die jüdische Menschen?
00:08:29: Dass der Anstieg weiter voranschreitet und dass es immer mehr bedrohliche Vorfälle gibt?
00:08:34: Gibt es da verschiedene Maßnahmen zur Sicherheit, die notwendig geworden sind?
00:08:40: Kennen Sie da so für persönliche Erfahrungsfelder auch?
00:08:43: Zum Einen.
00:08:44: Und ich bin dankbar für diese Frage, ist diese Frage des Sicherheitsempfinds, des Sicherheizgefühls für Judinnen und Juden zunächst mal ganz individuell gesprochen ein ganz bedeutensamer Faktor den wir immer sehen sollten und entsprechend sollten und das passiert ja auch Sicherheitsmaßnahmen eben auch sehr konkret vor allem unterstützt werden vonseiten des Staates.
00:09:05: Das ist eine genuine staatliche Aufgabe dafür zu sorgen dass jüdisches Leben in der gesamten Bundesrepublik letztlich natürlich auch global gesichert wird und mit den entsprechenden Schutzmaßnahmen auch entsprechend ausgestattet wird.
00:09:20: Dazu gehört einfach zu wissen, dass Antisemitismus eine Alltagserfahrung ist gerade jetzt im Rahmen dieser nennen wir es neuen Normalität.
00:09:29: Eine Alltagserfahrung also ist und sein kann das Juden und Juden genau überlegen ob und wann sie Veranstaltungen besuchen etwa an Universitäten Und Hochschulen, selbstverständliche gesellschaftliche Teilhabe ist extrem gefährdet wenn nicht teils unmöglich geworden.
00:09:45: Damit steht logischerweise die Demokratie selbst in Gefahr.
00:09:49: Der Geschäftsführer der Synagogengemeinde in Köln Dr.
00:09:52: Osterer hat auf unserer Pressekonferenz zum Jahresbericht ausgeführt dass nach einer Befragung der Gemeinde selbst über neißig Prozent der Gemeindenmitgliederinnen und Mitglieder das müssen sich mal vorstellen Aus Sicherheitsgründen nicht mehr zur Veranstaltung eben der Gemeindekämen.
00:10:08: Wydisches Leben verlagert sich also sicher mehr ins private, ins unsichtbare.
00:10:14: Und ohne Ängste schüren zu wollen gehört es einfach festzustellen dass die Angriffe eben auch im privatesten Wohnumfeld zugenommen haben und die eigene Wohnung sowie Bildungseinrichtungen wie Schulen oder Universitäten sollten gerade Orte sein an denen Menschen sich sicher fühlen können.
00:10:30: das ist einfach unser Rückzugsraum ohne Angst vor Angriffen oder Übergriffen haben zu müssen.
00:10:36: Und nach antisemitisch motivierten Angriffen gerade in diesen Bereichen im Wohnumfeld kann ja die Gefahr eines möglichen erneuten Angriffs als ständig präsent wahrgenommen werden, was besonders tiefgreifende Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Betroffenen hat.
00:10:52: Viele Menschen kennen euch hier als Meldestelle?
00:10:55: Rias NRW in dem Fall für den Bereich NRW.
00:10:58: Was passiert denn konkret, wenn ein Fall bei Ihnen gemeldet wird?
00:11:02: Können Sie da vielleicht ganz kurz mal so auf den Ablauf eingehen wie sich die Betroffenen vielleicht auch melden?
00:11:07: einmal ganz kurz vielleicht über die Transparenz und fürs Verständnis.
00:11:11: Einmal kurz die Arbeit hinter Rias erklären.
00:11:14: Ja das kann ich gerne machen.
00:11:15: Wir bauen uns eine Meldung ankommt über verschiedene Kommunikationswege sei es online per Telefon, per E-Mail wie auch immer.
00:11:23: Wir haben ja ein zentrales Meldeformular über www.riasminusnrw.de das selbst erklären und im Grunde auch wenig Aufwand ausgefüllt werden kann.
00:11:34: wenn also eine solche Meldung bei uns ankommt dann versuchen wir sie zunächst einmal so schnell wie möglich natürlich abhängig vom Meldeaufkommen selbst zu beantworten.
00:11:43: Sie können sich leicht vorstellen dass das nicht immer ganz einfach ist so zeitnah wie möglich zu antworten, dann beginnt für uns sozusagen fachlich gesprochen der Prozess der Verifizierung einer Meldung, der für uns sehr wichtig ist.
00:11:57: Bis wir den einzelnen potentiellen Vorfall als antisemitisch einstufen müssen wir uns anhand unserer eigenen strengen wissenschaftsbasierten Kategorien dessen sicher sein.
00:12:08: Konkret heißt das dass wir manchmal Rückfragen zum Vorfall selbst haben danach was tatsächlich wo artikuliert wurde.
00:12:16: Wir möchten eben Politik und Zivilgesellschaft belastbare Analysen an die Hand geben, die erst recht zum politischen Handeln auffordern sollen.
00:12:24: Die sich bei uns melden, Frau Elmin, nutzen die bekannten niedrigschnelligen Kommunikationswege und zunächst – das ist für uns das Wichtigste – brauchen sie viel Empathie und Sensibilität.
00:12:36: Die Betroffenen müssen das Gefühl haben, dass sie uns vertrauen können dass wir sie ernst nehmen und das jede Meldung sorgfältig aufgenommen, bearbeitet und analysiert wird.
00:12:47: Wir können dann – falls dies gewünscht wird – ergänzend und immer in Übereinstimmung mit den Betroffenen schnell an Fachberatungen verweisen.
00:12:56: Vielleicht wird der Wunsch dann nach psychologisch fundierter Beratung da angemeldet wo es eventuell um direkte Bedrohungen oder bereits erfolgte Gewalterfahrung geht.
00:13:07: Vielleicht ist auch juristische Expertise erwünsht.
00:13:10: Es schied jedenfalls nichts gegen den Willen der Betroffenen und immer in Übereinstimmung mit ihnen.
00:13:16: Der Ansatz einer betroffenen Perspektive, wie wir das nennen ist einfach sehr wichtig für uns weil die Betroffene wissen und wissen sollten dass sie bei uns gut aufgehoben sind im allerwirklichsten Sinne Dass Sie sich darauf verlassen können ernst genommen zu werden Und wir quasi am Ende Schlussfolgerungen aus ihren Erfahrungen ziehen werden, die wir versuchen in konkretes Handeln unsererseits zu übersetzen.
00:13:43: Das heißt über den einzelnen potenziellen Vorfall hinaus.
00:13:46: Wir meinen Konsequenzen für die Politik an etwa das Schließen von Schutzlücken im Strafrecht betreffend um ihn mal ein Beispiel zu
00:13:53: melden.
00:13:53: Was brauchen denn die Betroffenen in erster Linie als erstes?
00:13:56: Also wie fangen sie die auf?
00:13:59: Mit den Möglichkeiten dessen, die mit viel Empathie.
00:14:07: Wir haben, und das ist einfach unabdingbar tatsächlich die Mitarbeitenden ich selber sehr viele und langjährige Erfahrungen damit solche Vorfälle solche Meldungen empathisch und sensibel aufzufangen Damit wir unsererseits ebenfalls eine Art Schutzraum bieten können Bieten sollen.
00:14:28: dafür haben wir entsprechende entsprechende Maßnahmen.
00:14:32: wir haben zum Beispiel auch Das gehört mit zu unserer Arbeit dazu, ist vielleicht auch mal gut zu wissen.
00:14:38: Regelmäßig stattfindende Supervisionen damit wir in der Lage sind eben schnell sensibel gleichzeitig fachlich adäquat wenn wir das so nennen wollen auf eine solche Meldung an solchen Vorfall zu reagieren.
00:14:50: Das wichtigste ist für uns aber die Perspektive der Betroffenen.
00:14:55: Wir arbeiten deshalb sehr eng mit Beratungsstellen in Nordrhein-Westfalen zusammen.
00:14:59: In unserem konkreten Fall sind das die Einrichtungen der jüdischen Gemeinden Dortmund und Düsseldorf, Adira und Sabra.
00:15:06: Das sind Beratungseinrichtungen, die nochmals speziell Sorge dafür tragen, dass Betroffene von Antisemitismus gut aufgehoben sind und gut beraten werden.
00:15:17: Da hat sich eine sehr langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickelt seitdem wir in Nordrhein-Westfalen arbeiten.
00:15:24: Sie haben es angedeutet seit zwanzig zweiundzwanzig bestehen diese Kontakte Und sie sind sehr, sehr wichtig für unsere Arbeit.
00:15:32: Der Fachbegriff dafür lautet Verweisberatung.
00:15:35: Das heißt wenn uns jetzt Betroffene vermitteln dass weitere Beratungen erwünscht wird, gewünsht wird werden wir Sorge dafür tragen das vor allem ohne Umwege und sehr zeitnah dieser Beratungsbedarf über diese beiden Beratungseinrichtungen abgedeckt wird.
00:15:52: durch diese enge Verzahnung ist es möglich die Betroffenen wie wir denken sehr gut aufzufangen und entsprechend Sorge dafür zu tragen, dass sie mit diesen sehr unangenehmen Erfahrungen die jeder einzelne Vorfall darstellt nicht allein gelassen
00:16:06: werden.
00:16:07: Es gibt ja auch polizeiliche Statistiken zur antisemitischen Vorfälle.
00:16:12: Trotzdem ist wahrscheinlich auch die Hürde zur Polizei zu gehen, wahrscheinlich noch mal ein bisschen höher als ich bei euch zu melden.
00:16:18: Und warum reicht gegebenenfalls diese polizeile Statistik gar nicht aus um Antisemitismus im Bundesland zu verstehen oder nachvollziehen?
00:16:27: Weil Rias Nordrhein-Westfalen gerade auch Vorfälle unterhalb der sogenannten Strafbarkeitsgrenze analysiert und dokumentiert.
00:16:35: Und wir damit einen wichtigen Teil eines gesamten Lagebildes Antisemitismus, wie man ja auch sagt in Nordrhen Westfalen beisteuert.
00:16:44: Und zumal Sie haben es angedeutet ist ja auch so es ist leider immer noch die Erfahrung von Betroffenen dass sie sich nicht sagen gemein ausreichende Maße an die Polizei dann melden, wenn es um eine potenzielle Strafbarkeit solcher Vorfälle geht.
00:17:00: Da sehen wir immer noch einen gewissen Verbesserungs- und Nachholbedarf was die Sensibilisierung auch von Polizeibeamten im Umgang mit Betroffenen angeht.
00:17:08: Und da ist es nach wie vor so das Antisemitismus im Rahmen dieser polizeilichen Eingangstatistik Sie haben ja die PMK angedeutet also in der Erfassung zur Anzeige gebrachter Vorfelle behaupt erkannt werden muss.
00:17:21: Und Rias NRW ist eine rein zivilgesellschaftliche Einrichtung sehr wichtig, die gerade deshalb ein niedrigschwelliges Angebot an Betroffene oder auch Zeuginnen und Zeugen von Vorfällen macht.
00:17:33: Nichts ist so.
00:17:34: weniger – auch das betonen wir gerne –.
00:17:36: würden Sie jetzt beide sozusagen statistischen Datenanalysen Dokumente übereinanderlegen?
00:17:43: Ist beides eben relevant um ein Lagebild noch belastbarer zu machen vom Dunkelfeld ganz abgesehen, das immer mit berücksichtigt
00:17:50: gehört.
00:17:51: In dem Bericht sind ja viele Vorfälle auch im alltäglichen Raum verlagert worden also auf der Straße in Bildungseinrichtungen online aber auch im direkten Wohnumfeld von Juden und Jüdinnen.
00:18:03: was bedeutet es denn für Betroffene wenn Antisemitismus dann genau dort auftritt wo man quasi eigentlich sich sicher fühlt oder eben diesen Safe Space hat die man eigentlich dann in seinem Zuhause vermutet?
00:18:16: Ja ist völlig richtig Und es ist auch richtig, einen Fokus darauf zu legen.
00:18:21: Deshalb darf ich sagen, finde ich die Frage sehr gut und angemessen.
00:18:25: Es bedeutet eigentlich im Prinzip eine hohe Belastung im Alltag ein gesteigertes Unsicherheitsgefühl gerade in Räumen des privaten vorgeblich sicheren Wohnraums.
00:18:37: Wir hören also dass sich Betroffene zunehmend isoliert fühlen Im Stich gelassen Vor allem das sie keine Solidarität seitens der Mehrheitsgesellschaft erfahren.
00:18:48: Private Beziehungen, so kommt das auch bei uns an gehen in die Brüche weil Betroffene in der falschen Wahrnehmung ihrer Umgebung quasi als Repräsentanten des israelischen Staates als quasi Stellvertreterinnen und Stellvertretern identifiziert werden.
00:19:04: Da schwingt vieles mit.
00:19:06: teils auch unbewusst ist unter anderem die Vorstellung dass Jürgen und Juden gerade nicht selbstverständlicher Teil der hiesigen Gesellschaft sind oder sein sollen.
00:19:14: Das ist ein sehr altes antisemitisches Motiv, das einst auch.
00:19:19: Wir erinnern uns Ignatz Bubistraf als er sich für Geflüchtete in Deutschland einsetzte.
00:19:25: Hundertvierzig dieser Vorfälle sind allein aus Bildungseinrichtungen.
00:19:31: Was sagt es denn jetzt gerade über die Schulen-Hochschulen Lernorte aus?
00:19:35: Und warum?
00:19:36: Schul- und Hochschulen sind – und das muss offen ausgesprochen werden – zu für Juden oft unsicheren Orten geworden.
00:19:43: Historisch ist auch das nichts Neues, der gebildete Antisemitismus von dem Professorin Munika Schwarz-Friezel spricht.
00:19:50: Ist vielleicht eine der größten Gefahren und ist keineswegs nur für Studierende sondern auch für jüdische Lehrende was leicht mal vergessen wird.
00:19:58: Die Akademie spricht mit einer Autorität und genießt häufig einen Vertrauensvorschuss auch da wo beispielsweise die Legitimität des jüdischen Staates direkt oder indirekt in Frage gestellt wird wo dies auf Kundgebungen, auch auf Hochschulgelände toleriert wird oder demnich wenigstens entschieden laut öffentlich und deutlich widersprochen wird.
00:20:21: Und hinzu kommt dass die antisemitische BDS-Kampagne, die ihr eindeutige Verbindung zur Terrororganisation hat bzw von ihnen mit begründet wurde Auch an Hochschulen stärker wird.
00:20:33: Was müsste sich da politisch und praktisch ändern um das irgendwie wieder aufzufangen?
00:20:38: Er zunächst einmal und grundsätzlich die Fähigkeit, Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen überhaupt zu erkennen.
00:20:45: Und dagegen laut unvernehmlich zu intervenieren.
00:20:49: Dann die Institutionalisierung von Bildungsmodulen, die sich etwa in der Lehramtsausbildung verpflichtend mit der Reflexion aller Erscheinungshormen vor allem aber mit dem Israel bezogenen Antisemitism auseinandersetzen.
00:21:04: Dazu gehören auch mindestens Grundkenntnisse von Fakten zum Verlauf des arabisch-israelischen Konflikts.
00:21:09: Das ist einfach unabdingbar, um Interesse geleiteten einseitigen Narrativen entgegenzutreten und damit überhaupt einigermaßen sprech-und urteilsfähig zu sein.
00:21:21: Dazu zählt gerade an Universitäten Hochschulen – auch Kunst- und Musikhochschulen dem wir dringend auch etwas stärker noch in den Fokus nehmen sollten, was Antisemitismus dort angeht.
00:21:35: Dass also diese Einrichtungen Antisemitism beauftragte einrichten sollten die und das ist aus unserer Sicht sehr entscheidend Das Vertrauen der jüdischen Studierenden und Lehrenden genießen Und ihrerseits möglichst breite Kenntnisse und Expertise über Antisematismus haben sollten.
00:21:55: Dieses von mir angesprochene Vertrauen Studierendenvertretendogen.
00:22:00: Bundesweit gibt es ja die jüdische Studierende Union in Deutschland, wir in Nordrhein-Westfalen haben den jüdischen Studierenderverband bei uns.
00:22:08: dieses Vertrauen ist eminent wichtig damit diese Antisemitismusbeauftragten überhaupt Ansprechpartnerinnen und Partner sein können wenn ihnen Vorfälle von Seiten der Primärbetroffenen zu Gehör kommen.
00:22:20: das unterstützen wir natürlich gerne.
00:22:23: Wir haben ja selber einen Ansprechpartner, die zentrale Beratungsstelle gegen Antisemitismus an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen.
00:22:30: Das heißt wir versuchen möglichst ein breites, breiteres, in Zukunft noch breitereres Netzwerk von denjenigen aufzubauen, die ein starkes Interesse daran haben, den Antisemitism an Hochchulen wirklich nachhaltig nicht nur zu thematisieren sondern auch zu bekämpfen.
00:22:47: und da ist es dann auch ganz wichtig dass die Landesrektoren bei uns in Nordrhein-Westfalen nach wie vor und deutlich Stellung gegen Antisemitismus beziehen.
00:22:57: Dazu gehört übrigens auch ein ganz eindeutiges Bekenntnis der Einzigen der Universitäten, der einzelnen Hochschulen Musik und Fachhochschulen zur Eierer Definition zu Antisemitism damit klar ist wo die einzelne Universität und Hochschule sich hier positioniert und steht.
00:23:14: das kann eigentlich keine größere Problematik sein.
00:23:18: Die Eira-Definition ist breit anerkannt.
00:23:20: Das Gerücht über diese Eiradefinition, das ihr angeblich Kritik an israelischen Regierungshandeln verbietet, ist schlicht und einfach Interesse geleitet der Unsinn und also bestehen hier überhaupt keine Bedenken die Eira da auch einzusetzen wo sie eine wichtige Maßgabe wäre um sich zu orientieren und damit Stellung gegen Antisemitismus an Universitäten zu beziehen.
00:23:42: Priyas unterscheidet ja verschiedene Erscheinungsformen von Antisemitismus, Sie haben ja gerade schon Eingangs gesagt es ist ja insbesondere der Israel bezogene Antisematismus.
00:23:50: welche Form begegnen ihn aber trotz allem in NRW noch mal ganz konkret verstärkt seit dem siebten Oktober?
00:23:56: Ja zunächst einmal ist es tatsächlich so und ich finde das kann man manchmal auch ruhig und nicht genügend betonen Der israelbezogene selbst er tatsächlich die virulenteste Erscheinungsform von Antisemitismus überhaupt ist.
00:24:11: Häufig und auch in Nordrhein-Westfalen bei uns verbunden mit dem, wie gesagt so genannten Postshoah-Antisemitismus also Form des Antisemitismus, die entweder die Präzidentslosigkeit der Shoah, die Shoah selbst komplett leugnen oder trivialisieren und banalisieren.
00:24:28: Die Verbindung aus Beidem ist eine sehr häufige Erscheinungshorm.
00:24:31: Sie wissen Antisematismus Vorfälle von Antisemitismus treten häufig nicht als alleinige, als singuläre Erscheinungsformen von Antismetismus auf sondern häufig verbunden mit anderen Formen.
00:24:43: Von Antisemitism sehr besorgt uns auch nach wie vor das sogenannte Other Ring ich hatte es im Grunde schon ein klein wenig angedeutet also Vorstellungen der Mehrheitsgesellschaft dass Jüdin und Juden als andere imaginiert vorgestellt nicht zu unserer Gesellschaft dazugehören sondern ausgegrenzt werden, weil sie Jüdinnen und Juden sind.
00:25:07: Immer noch und nach wie vor wichtig ist eine weitere dritte Erscheinungsform oder vierte Erscheinung von Antisemitismus der moderne Antisemitism.
00:25:16: Wie wir das nennen?
00:25:17: Das sind im Grunde Äußerungen von Antismetismus die auf Verschwörungsmythen hinauslaufen Die Verschwörungs mythen zum Kern dieser Form von Antisemitismus haben, vor allem und natürlich auch seit Jahrhunderten traditionell in immer wieder neuen Formen erscheinend das Phantasmer einer jüdischen Allmacht, einer jüdischen Weltverschwörung.
00:25:42: Die Vorstellung also dass Jüdinnen und Juden oder der Staat Israel hier verstanden als jüdisches Kollektiv so viel geheimem Macht hätten, dass sie die Geschicke der Weltpolitik lenken.
00:25:56: Sehr interessant dabei ist, dass Antisemitismus häufig als eine Art Klammer, als Brücke funktioniert.
00:26:02: Verbunden es mit Rassismus und Frauenfeindlichkeit.
00:26:06: Ich möchte erinnern an den Täter von Halle beispielsweise.
00:26:09: Er hatte ein geschlossenes oder hat ein geschlossenes antisemitisches Weltbild und inkludiert dabei gleichzeitig extrem frauenfeindliche Vorstellungen und rassistische Vorstellungs.
00:26:19: Hier ist Antisemitism ein wichtiges Bindeglied, quasi das Dach unter dem sich weitere Formen, wie man sagt, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit artikulieren.
00:26:28: Deswegen arbeiten sie ja auch eng mit Adira und Sabra zusammen.
00:26:33: Vielleicht möchten Sie ganz kurz was zu den beiden Organisationen sagen?
00:26:35: Wie kam es denn zu dieser Zusammenarbeit?
00:26:39: Und Sie haben ja gerade schon so ein bisschen erklärt warum das auch für Betroffene wichtig ist eben weil ganz viele Ismen dann ineinandergreifen Antisemitismus, Rassismus Frauenfeindlichkeit, Sexismus dementsprechend.
00:26:51: Wie kam es dazu?
00:26:53: Diese Basis der vertrauensvollen Zusammenarbeit existiert eigentlich seitdem wir wie wir sagen unsere operative Tätigkeit im Frühjahr zwanzig zweiundzwanzig aufgenommen haben.
00:27:02: Wir wurden ja und werden auch nach wie vor Und das ist von wirklich sehr großer Bedeutung aus verschiedenen Gründen Von den großen jüdischen Landesverbänden in Nordanwestfalen unterstützt Und insofern ist es wichtig sowohl und das ist für uns auch ein ganz wichtiger Punkt, eine Sorge.
00:27:20: Das pflegen wir natürlich sehr dass wir sehr eng mit den einzelnen jüdischen Gemeinden im Nordrhein-Westfalen zusammenarbeiten.
00:27:28: Es gibt dort immer wieder einen sehr vertrauensvollen Austausch.
00:27:31: Das ist nicht nur sozusagen Funktional für uns wichtig damit immer klar ist auch, dass jüdische Betroffene bei uns Vertrauensfall Vorfälle melden können sondern natürlich möchten wir diese Kontakte und einfach pflegen aus Gründen einer prinzipiellen Solidarität.
00:27:48: Wir können hier sehr gut zusammenarbeiten, denke ich – und Sabra und Adira nun nochmal darauf zurückzukommen als spezialisierte Einrichtung der jüdischen Gemeinden in Dortmund und Düsseldorf haben eben die Aufgabe Menschen infällen von Antidiskriminierung auch von antisemitisch motivierter Diskriminierung im übrigen im Falle von Sabra bei rassistischer Diskriminierung potenzieller zu beraten, in einen Halt zu geben.
00:28:16: Deshalb ist für uns diese Zusammenarbeit sehr wichtig.
00:28:21: Vielleicht wissen Sie dass wir von Zeit zu Zeit auch gemeinsame politische Erklärungen dort in den öffentlichen Raum an die Politik adressiert stellen damit klar wird das wir wirklich sehr sinnvollerweise auch gemeinsam auftreten wo es darum geht unsere jeweilige Arbeit auch erlaubterweise kontinuierlich zu fördern und damit überhaupt die Voraussetzungen zu schaffen, damit ein solch umfassendes Angebot an Beratung beständig erweitert und gepflegt werden kann.
00:28:52: Was müsste sich denn jetzt aktuell gesellschaftlich ändern, damit die Zahlen nicht einfach weiter steigen gefühlt?
00:28:59: Wenn man in dem Bereich tätig ist, auch im Journalismus hat man irgendwie das Gefühl dass da wirklich der Boden langsam bröckelt und man das gar nicht mehr so wirklich handhaben kann.
00:29:11: Wie würden Sie es einschätzen?
00:29:12: Was sie andeuten, dem kann ich leider, kann man ja auch nur sagen tatsächlich zustimmen.
00:29:18: Wir hatten's ja vorhin schon mal angedeutet Es ist sehr wichtig diesen Begriff tatsächlich auch ernst zu nehmen Das heißt die breite gesellschaftliche Ich betone breite Gesellschaftlichen Normalisierung von Antisemitismus über alle politischen und gesellschaftlichen Milieus hinweg.
00:29:36: Wir haben es hier nicht nur mit einem einzigen gesellschaftlichen Segment zu tun, Vorstellungen etwa die davon ausgehen der Antisemitismus sei ein sogenanntes allein importiertes Problem von außerhalb gehen einfach in die Irre.
00:29:50: Antisemitism ist ein Gesamtgesellschaftliches Jahrhunderte altes Problem mit einer sehr langen Tradition und gerade jetzt aufzieht ja ihre Frage sind wir an einem Punkt angelangt, wo man sich unwertbar die Frage stellt.
00:30:04: Was muss noch geschehen?
00:30:06: Damit möglichst schnell, möglichst präzise, möglichst umfangreich nochmal Maßnahmen geprüft und da notwendig neu eingeleitet werden, die dieser virulenten Bedrohung unserer Demokratie entgegen bestehen.
00:30:23: Das heißt Antisemitismus müsste in all seinen Form weit hin und stärker als bisher Aus meiner Sicht, dass unser Sicht regelrecht geächtet werden als das verstanden werden was er ist.
00:30:35: Eine akute Bedrohung in erster Linie für jüdisches Leben und unsere Demokratie eine Bedrohrung für ein Post-Johar Deutschland ist eine Verpflichtung zur Sicherheit und Sicherung jüdischen Lebens nicht zu einer abstrakten Frage macht sondern zu einer konkreten individuellen Verantwortung aller unabhängig von Milieu oder Herkunft.
00:30:56: Und zugleich gehört dazu, Maßnahmen einzuleiten primär und vor allem im Bildungsbereich die die Fähigkeit zu abstraktem Denken fördern.
00:31:05: Das mag sich vielleicht so ein bisschen auf den ersten Blick ein bisschen komplizierter anhören aber abstraktes Denken ist sehr wichtig um gesellschaftliche Mechanismen erkennen zu können in falsche Personifizierung nicht etwa zu verfallen und gleichzeitig und damit zusammengehend gehört vermittelt was Präzidentslosigkeit der Shoah, dieses nationalsozialistischen Massenmordes an den europäischen Jüdinnen und Juden eigentlich meint.
00:31:34: Nämlich das Erinnern auch die jüdischen Opfer des Shoah damit dieses Erinnerne an die jüdischen Opfer der Shoahr nicht verschwindet oder aufgelöst wird zugleich erkannt wird.
00:31:46: Auch das ein wenn sie jetzt so wollen wichtiger dritter Punkt dass Israel wie Diana Matut es formuliert hat Zitat für viele Jüdinnen und Juden einmal mehr zum gefühlten Garanten ihrer Sicherheit, Zitat Ende wird.
00:32:01: Was nehme Sie denn persönlich aus dem Jahresbericht-Zweitersten?
00:32:04: Für NRW mit?
00:32:05: Ich persönlich nehme mit Netzwerke gegen Antisemitismus noch stärker zu machen die Arbeit das Engagement gegen Antismetismus womöglich nochmal zu intensivieren.
00:32:20: Diejenigen Gruppen Initiativen, Parteien die sich gegen Antisemitismus engagieren sollten zielorientiert noch stärker zusammenrücken ihre Arbeit.
00:32:31: Noch stärker womöglich aufeinander abstimmen und zwar auf alle gesellschaftlichen Teilbereiche bezogen.
00:32:38: dazu gehört auch wo immer es möglich ist Antisemitism vor allem öffentlich in einer Positionierung hart zu kritisieren weiterhin laut und deutlich auszusprechen was ist?
00:32:51: Danke für die klaren Einordnung und den Überblick auch über den Jahresbericht NRW, die aktuelle Situation hier Renz Mann.
00:32:57: Gerne!
00:32:58: Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, abonnieren Sie gerne den MENA Talk of YouTube oder Ihre bevorzugten Podcast-Plattform und lasst sie uns auch gern eine Bewertung da.
00:33:08: Weitere analysen Hintergrundberichte und Interviews – auch zu Ihrer Definition mit Andreas Stahl finden Sie gerne hier in den Verlinkungen!
00:33:16: Und auch generell auf unserer Seite MENA Watch.
00:33:19: Mein Name ist Jasmina Remi, vielen Dank für's Zuhören.
00:33:21: und bis zur nächsten Folge von MENA talk.
00:33:23: Danke!
00:33:24: MenaWatch, der unabhängige Nahost-Think Tank.
00:33:29: Besuchen Sie auch unsere Website.
00:33:31: Dort finden Sie täglich neue aktuelle Berichte und ausführliche wissenschaftlich fundierte Hintergrundanalysen zur Geschichte und Gegenwart der MENA Region.