Der Mena-Talk

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Der unabhängige Nahost Think-Tank

"Die Hamas ist geschwächt, aber nicht verschwunden" - Arye Sharuz Shalicar

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Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht mit dem ehemaligen israelischen Militärsprecher Arye Sharuz Shalicar über die aktuelle Lage im Gazastreifen, den Einfluss der Hamas und mögliche Perspektiven für die Zeit nach einer Entwaffnung der Terrororganisation.

Seit dem 7. Oktober lebt Israel in einem Ausnahmezustand. Zwar habe sich die Lage mit der Zeit etwas beruhigt, doch die Hamas halte weiterhin Geiseln fest und versuche, ihre Macht zu festigen, erklärt der ehemalige israelische Militärsprecher und Publizist Arye Sharuz Shalicar. »Wer glaubt, dass man einfache Lösungen erzwingen kann, täuscht sich«, sagt er. In weiten Teilen des Gazastreifens, besonders westlich der gelben Linie, habe die Terrororganisation wieder die Kontrolle übernommen. Wie sich die Situation weiter entwickle, hänge nun nicht zuletzt von den USA, der Türkei, Katar, Ägypten und Israel ab.

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https://www.mena-watch.com/?p=142264

»Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober« - Alexandra Klei

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Im MENA-Talk mit Jasmin Arémi spricht Dr. Alexandra Klei, Architekturhistorikerin, Autorin und Mit-Herausgeberin des Buches »Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober«, erschienen im »werkraum bild und sinn e.V.«, über die Entstehung des Buches und die Herausforderungen, denen sich jüdische Künstler und Kulturschaffende heute gegenübersehen.

Mit dem Jahrbuch »Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober« haben Dr. Alexandra Klei und Annika Wienert einen Rahmen für künstlerische und persönliche Beiträge geschaffen, die die politischen und gesellschaftlichen Folgen dieses Datums für Jüdinnen und Juden in Deutschland, Europa und Israel thematisieren.

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»Europa hat aus den Fehlern in Syrien nichts gelernt« - Thomas von der Osten Sacken

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Im Mena-Watch-Talk diskutiert Thomas von der Osten-Sacken, warum die Debatten über eine Rückkehr syrischer Flüchtlinge an der Realität vorbeigehen. Die Krisen im Sudan und in Mali zeigten, dass der Westen aus seinen Fehlern in Syrien nichts gelernt hat.
Thomas von der Osten-Sacken, der mit seiner Hilfsorganisation Wadi e. V. seit den 1990er Jahren im kurdischen Nordirak tätig ist und nur wenige Wochen nach dem Sturz von Präsident Baschar al-Assad nach Syrien gereist war, um sich ein eigenes Bild von der Lage zu machen, bestätigt die Einschätzung des deutschen Außenministers Johann Wadephul, der nach einem Besuch in Damaskus erklärte, eine Rückführung von Flüchtlingen sei aufgrund der umfassenden Zerstörungen unmöglich. Rund ein Viertel der Hauptstadt sei unbewohnbar; ganze Vororte sind zerstört, teilweise vermint und könnten wahrscheinlich erst nach einem vollständigen Neuaufbau wieder nutzbar sein.

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https://www.mena-watch.com/europa-syrien-nichts-gelernt/

"Zwischen Kritik und Klarheit: Die IHRA-Definition" ein Gespräch mit Andreas Stahl

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Im Mena-Talk spricht Jasmin Arémi mit Andreas Stahl, Politikwissenschaftler und Leiter der zentralen Beratungsstelle gegen Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen, über die IHRA-Arbeitsdefinition, ihre Bedeutug und verbreitete Missverständnisse und Kritik daran.

Andreas Stahl forscht seit vielen Jahren wissenschaftlich zu den Erscheinungsformen des Antisemitismus, zu isrealbezogenem Antisemitismus und aktuellen Debatten um die IHRA-Definition (Arbeitsdefinition von Antisemitismus der International Holocaust Rememberence Alliance). Er leitet die Zentrale Beratungsstelle gegen Antisemitismus an Hochschulen in NRW und ist in der politischen Bildung tätig. Er ist Mitherausgeber mehrerer Sammelbände und Gründungsmitglied der Gesellschaft für kritische Bildung und Mitglied des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) Aachen aktiv.

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»Ich werde nicht abwarten und auf das Gute hoffen« – Mena-Talk mit Sarah Cohen-Fantl

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Sarah Cohen-Fantl gehört zu den profiliertesten Stimmen des deutschsprachigen Journalismus, wenn es um Israel, Antisemitismus und politische Kultur in Europa geht. Seit 2018 berichtet sie als freie Journalistin und Kriegsreporterin aus Israel, unter anderem für Die Welt, BZ und die Jüdische Allgemeine. Im gemeinsamen Podcast „Moin & Shalom“ mit Jenny Havemann spricht sie über jüdisches Leben, Sprache und Alltag zwischen Tel Aviv und Hamburg, mal mit journalistischer Distanz, mal mit ganz persönlichem Blick.

Ein Schwerpunkt gilt der Sprache über Israel. Den Begriffen, die im öffentlichen Diskurs gewählt werden, und den Haltungen, die sich in diesen spiegeln. Für Cohen-Fantl ist Sprache nicht bloß Medium, sondern Indikator dafür, wie eine Gesellschaft über Jüdinnen und Juden, über Israel, über sich selbst denkt.

Im Gespräch erzählt sie von den Erfahrungen, die ihren Blick auf Deutschland geprägt haben. Schon als Schülerin wurde sie wegen ihrer jüdischen Herkunft von Neonazis bedroht und beschimpft. Lehrkräfte drängten sie, über ihre Familiengeschichte zu sprechen.

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Die vielen Missverständnisse über Israel, ein Vortrag von Ben Segenreich

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Ein Vortrag des Mena-Watch-Korrespondenten Ben Segenreich in Wien beschäftigte sich mit den Missverständnissen über Israel. Wir präsentieren die Aufzeichnung der Veranstaltung.

Bei seinem Vortrag in der Zwi Perez Chajes Loge der jüdischen Organisation B’nai Brith in Wien setzte sich der Journalist Ben Segenreich mit der Vielzahl an meist gewollten »Missverständnissen« über Israel auseinander, die insbesondere seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und der dadurch ausgelösten kriegerischen Auseinandersetzung im Gazastreifen die Medienberichterstattung prägen.

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https://www.mena-watch.com/die-vielen-missverstaendnisse-ueber-israel-2

IRAN - Das Regime ist so schwach wie nie“ – Simon Shirzad

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»Die Hoffnung wird stärker sein als die Angst« – Simon Shirzad über Mut und Aufbruch im Iran

Im Mena-Talk spricht der Politikwissenschaftsstudent, Influencer und Aktivist Simon Shirzad mit Jasmin Arémi über den Wunsch nach einem freien, säkularen Iran und eröffnet einen umfassenden Blick auf die dramatische politische und gesellschaftliche Situation in seinem Herkunftsland.

Mit scharfem Blick und unmissverständlicher Parteinahme für Israel beschreibt Shirzad das iranische Regime, als ein System, das an seinem eigenen Zerfall arbeitet.

»Man muss wirklich feststellen und das auf den Punkt bringen: Das islamische Regime im Iran war in seiner Existenz seit 1979 noch nie so schwach und instabil. Also es fehlt, wenn wir jetzt als Metapher einen Boxring nehmen, der letzte Schlag – und das Mullah-Regime liegt am Boden und steht nicht mehr auf.«

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Dr. Markus Gross: Teil 3: Was der Koran wirklich sagt – Mythen und Fakten

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Prof. Dr. Markus Groß diskutiert in diesem Vortrag zentrale Missverständnisse und historische Unklarheiten rund um den Islam und den Koran. Dabei geht er differenziert auf verschiedene islamische Glaubensrichtungen ein, insbesondere auf die Unterschiede zwischen Sunniten, Schiiten und anderen Gruppen wie den Aleviten, Alawiten, Bahai und Jesiden. Groß beleuchtet die Rolle der Imame im schiitischen Islam und erklärt die Lehre von der „Stellvertretung des verborgenen Imams“ im Iran, wie sie von Ajatollah Khomeini etabliert wurde.

Den ganzen Artikel finden sie hier: https://mena-watch.com

Prof. Dr. Markus Gross: Teil 2 von 3: Was der Koran wirklich sagt – Mythen und Fakten

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Prof. Dr. Markus Groß diskutiert in diesem Vortrag zentrale Missverständnisse und historische Unklarheiten rund um den Islam und den Koran. Dabei geht er differenziert auf verschiedene islamische Glaubensrichtungen ein, insbesondere auf die Unterschiede zwischen Sunniten, Schiiten und anderen Gruppen wie den Aleviten, Alawiten, Bahai und Jesiden. Groß beleuchtet die Rolle der Imame im schiitischen Islam und erklärt die Lehre von der „Stellvertretung des verborgenen Imams“ im Iran, wie sie von Ajatollah Khomeini etabliert wurde.

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** Die Kernaussagen dieser Folge: **

1. **Die historische Figur Mohammed ist archäologisch kaum belegt** – die frühesten Hinweise stammen Jahrzehnte nach seinem Tod, und die Überlieferungen sind oft spät entstanden und möglicherweise manipuliert.

2. **Der Islam war ursprünglich wahrscheinlich nicht in Mekka zentriert** – viele Hinweise deuten auf Jerusalem als wahrscheinlicheres spirituelles und geographisches Zentrum der frühen islamischen Bewegung.

3. **Innerislamische Konflikte (z. B. Takfir) sind oft ideologisch aufgeladen** – das gegenseitige Absprechen des Glaubens führt zu tiefen Spaltungen und rechtfertigt auch Gewalt.

4. **Zentrale islamische Rituale und Begriffe zeigen teils starke Parallelen zu anderen Religionen** – etwa dem Buddhismus oder verschiedenen frühchristlichen Strömungen, was für eine synkretistische Entwicklung spricht.

LINKS:
http://inarah.de/

Prof. Dr. Markus Gross: Teil 1 von 3: Was der Koran wirklich sagt – Mythen und Fakten

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Sprachwissenschaftler Dr. Markus Groß enthüllt Hintergründe im Gespräch mit Maya Zehden

Dr. Markus Groß, Sprachwissenschaftler und Vorstandsmitglied des Vereins Inarah, spricht über die Bedeutung historisch-kritischer Forschung zur frühen Islamgeschichte in Verbindung mit dem Koran.

Dabei erläutert er die strukturellen Unterschiede zwischen Islam zu anderen Religionen, die bereits eine Liberalisierung durchlaufen haben. Um den heutigen Islam zu verstehen, wie er gepredigt und gelebt wird, ist das bedeutsam im Hinblick auf das Verhältnis von Religion, Recht und Staat.

Der Sprachwissenschaftler betont die zentrale Rolle der Hadithe und anderer später entstandener Texte für die islamische Rechtsfindung, da viele praktische Glaubensvorgaben gar nicht im Koran selbst zu finden sind.

Groß erklärt auch, dass der Koran in der Regel nicht durchgängig gelesen, sondern meist nur rezitiert wird, was das Verständnis erschwert. Auf die Frage nach dem Einfluss des Koran auf die verbale, manchmal sogar gewalttätige, Angriffsbereitschaft gegen Kritiker oder auch nur Liberalisierungsversuche des Koran, gibt Groß Hinweise auf bestimmte Verse.

Sie propagieren Gewalt, die durch spätere Verse als bindend dargestellt wird. Interessanterweise ist die historische Forschung zum Koran im Vergleich zur Bibelforschung unterentwickelt, was Groß anhand konkreter Beispiele erläutert.

Über diesen Podcast

Im Mena-Talk sprechen Persönlichkeiten aus Medien und Politik, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft über politische und gesellschaftliche Themen, die das Team von Mena-Watch bewegen. Der Themenbogen ist weiter gespannt als bei den Analysen auf der Website des Thinktanks.

Eine Produktion von Mena-Watch. Der unabhängige Nahost-Thinktank veröffentlicht täglich Nachrichten sowie Analysen und Kommentare renommierter Experten und Autoren zu aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und Nordafrika. Ein Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die inhaltliche Substanz und Faktentreue jeder einzelnen Veröffentlichung. Mehr auf www.mena-watch.com.

von und mit von Mena-Watch.com

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